Pressebericht vom 08.02.2017: Besuch beim VHKA

Bericht aus dem Gießener Anzeiger vom 08. Februar 2017:

ALLENDORF/LDA.  (ju).  Der von den Freien Wählern unterstützte Bürgermeisterkandidat Thomas Benz, folgte jüngst einer Informationseinladung des Vereins für Häusliche Kranken-und  Altenpflege in Allendorf/Lda. (VHKA). Der Vorsitzende des Vereins Ernst-Jürgen Bernbeck, und die Pflegedienstleiterin Stephanie Klöters-Hamel sowie die jüngste Kraft Erika Leinweber, begrüßten die Anwesenden und stellten das Personal vor. In einer kurzen Zusammenfassung erklärten beide die Aufgaben des Vereins für Häusliche Kranken-und Altenpflege vom Leistungsangebot bis hin zum Leitbild des Vereins reichten dabei die Informationen. Thomas Benz zeigte sich dabei sehr interessiert, denn für ihn stehe der Verein ganz oben auf seiner Agenda. Besonders im Anbetracht auf den Wandel, kommt einem solchen Pflegeverein besondere Bedeutung zu. Es sei ihm deshalb ein großes Anliegen, in der Kernstadt wieder einen Seniorenbeirat zu installieren. Genauso wichtig dürfte in Zukunft auch der Bau eines Alten-und Pflegeheims sein, dass Allendorf sicher dringend brauche. Jede Unterstützung komme da genau richtig. Besonders die momentane Entwicklung verfolge er mit Entsetzen. Ein gekündigter Vertrag aus der Vergangenheit, scheint nun zum Zankapfel zwischen der Verwaltung und dem Verein VHKA zu werden. Vielleicht aber könnte es sich hier auch um persönliche Differenzen handeln und die haben da gar nichts zu suchen, so Benz. Der alte Vertrag sicherte dem VHKA ein Kostenausgleich zu, wenn ein Defizit entstanden ist. Gleichzeitig verpflichtet sich die Stadt, dem Verein alle benötigten Räumlichkeiten kostenlos zu Verfügung zu stellen. Der Verein selbst erwirtschaftete zunächst  aber nur Überschüsse aus denen er Rücklagen bildete. Als die Rücklagen enorm anstiegen, habe man beschlossen, freiwillig Miete für die genutzten Räumlichkeiten zu zahlen, denn man befürchtete damals die Aberkennung der Gemeinnützlichkeit. Der Verein habe jetzt aus finanziellen Gründen die Mietzahlungen eingestellt. Der Mietvertrag vom 29. Oktober, 2011 ist damit gekündigt und nicht wie von der Verwaltung beansprucht, der Mietvertrag vom 17.juni, 2006 Die Verwaltung möchte nun einen neuen Miet- und Nutzungsvertag installieren. Der Verein VHKA jedoch bezieht sich weiter auf den ungekündigten Mietvertrag vom 21.November, 1986 der am 1. Januar, 1987 in Kraft getreten ist. Hierin ist die Einrichtung und der Betrieb einer Häuslichen Kranken-und Altenpflege in Paragraph 1 Absatz 4 geregelt, geeignete Geschäfts-und Lagerräume sind von der Stadt kostenfrei zur Verfügung zu stellen. An diesen Vertrag hält sich der Verein. Die in den vergangenen Jahren aufgelaufenen schlechten Jahresergebnisse wurden mit den Rücklagen weitgehend abgedeckt. Immerhin beschäftigt der Pflegeverein im Augenblick 10 ausgebildete Pflegekräfte. Die haben jetzt ein Problem, denn keiner weiß wie es weitergehen wird. Für den Bürgermeisterkandidaten Thomas Benz, ist es wenig sinnvoll sich jetzt mit Formsachen ob die Kündigung per Einschreiben oder via Hand zu Hand-Zustellung eingegangen ist. Hier sollten sich alle Gremien zusammensetzen und eine Zielführende Lösung erarbeiten, damit unsere älteren Mitbürger sich auf eine sichere Betreuung auch in Zukunft verlassen können. Letztlich sind sie genau wie die Arbeitnehmer und die 478 Vereinsmitglieder die Leidtragenden. Er könne hier nur an den gesunden Menschenverstand appellieren damit eine Lösung für beide Seiten annehmbar gefunden werden kann. Wenig hilfreich sind da Äußerungen der Verwaltung wie „zur gegebenen Zeit“. Soweit der Vorsitzende Bernbeck informiert ist, habe die Stadt beim Städte und Gemeindebund schon rechtliche Hilfe angefordert und eine Antwort bereits erhalten. Bekannt ist darüber noch nichts. Nach mehr als einer Stunde trennte man sich in der Hoffnung hier schnellstmöglich eine Lösung zu finden.

Politischer Frühschoppen am 22.01.2017 in Climbach

Zu einem politischen Frühschoppen hatte der Bürgermeisterkandidat Thomas Benz, der von den Freien Wählern unterstützt wird, in das Bürgerhaus in Climbach eingeladen. Insgesamt 26 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten dann auch den Weg ins Bürgerhaus gefunden.

Thomas Benz, freute sich über den regen Besuch und stellte sich und den Ablauf des politischen Frühschoppens vor. Ohne Zwänge wolle man einfach nur über die Themen debattieren, die dem Bürger wichtig sind. Sehr schnell kristallisierte sich heraus, dass dies einmal die Container auf dem Sportplatz sind und zum anderen der Fortbestand des Feuerwehrgerätehauses mit angrenzendem Schlachthaus.

Der Sportverein und der neu aufgestellte Feuerwehrverein wollten ihr Nutzungsrecht für das Gebäude nicht verlieren. Zu den aufgestellten Containern auf dem Sportplatz in Climbach konnte auch Thomas Benz nur den Sportlern beipflichten, hier mehr Information zu erhalten.

Einen Tag später war dieses Thema auch bei der Stadtverordnetenversammlung Thema und einige Zahlen wurden publik gemacht. So sollen insgesamt 57 Asylbewerber in der Stadt Allendorf/Lda. untergebracht sein. Davon befinden sich 14 Asylanten in Climbach, deren Wohn-Container noch bis zum  Jahr 2018 angemietet sind. Gleiches gelte für die Wohn-ContainerKernstadt, in denen weitere 31  Asylbewerber untergebracht sind und weitere 12 Asylbewerber wurden in der Schlesischen Straße untergebracht. Zur weiteren Entwicklung der Asylbewerber-Unterkunft gerade in Climbach, wünschte man sich allgemein mehr Transparenz.

Der Sprung zu den Bürgerhäusern selbst, war damit schnell gemacht. Die Entwicklung der Bürgerhäuser werde mit großer Sorge von der Bürgerschaft beobachtet, dass das Bürgerhaus in Climbach ausnahmslos positiv zu bewerten ist, liege daran, dass die Bürger hier in höchstem Maße sich aktiv einbringen. Egal welche Maßnahmen es zu stemmen gebe, die Bürger sind da, mit helfender Hand wird das Problem angegangen. So war das eben auch beim Umbau des Bürgerhauses. Die Climbacher Dorfgemeinschaft funktioniere da vorzüglich.

Thomas Benz hakte da ein und lies sich die Situation mit dem angeschlossenen Schlachthaus erklären. Der Sportverein nutzt das Schlachthaus für ihre Festlichkeiten. Insbesondere für das weit über seine Grenzen hinaus bekannte Haxenfest. Hier werden die unzähligen Haxen vorbereitet, gekocht und gelagert. Leider sind die Gerätschaften im Schlachthaus veraltet und fallen viel zu oft im unpassenden Augenblick aus, aber dennoch könne man darauf nicht verzichten. Auch hier würden die Bürger mithelfen, wenn von Seiten der Stadt auch etwas unternommen werde.

Sicher sei eine Verschiebung des Festzeltes zum Beispiel möglich, aber dennoch fehle der Platz auf dem die Container stehen, deshalb sei man sehr daran interessiert wie dort die Entwicklung ist, was verständlich ist. Das Thema Bürgerhäuser bleibt ein schwieriges Thema, da sei man sich einig aber es müsse zielgerichtet angegangen werden, den Kopf in den Sand zu stecken sei jedenfalls weniger hilfreich.

Wie wichtig ein Bürgerhaus ist, kann man überall da sehen, wo große Festlichkeiten ihren Raum benötigen. Aus der Rabenau kam ebenfalls ein Beitrag wonach die Bürgerhäuser trotz defizitärer Lage erhalten werden sollen. Hier lautete der Tenor, sterben die Bürgerhäuser, sterben die Ortsvereine, stirbt letztlich das ganze Dorf. Kostendeckend betreiben könne man die Bürgerhäuser nicht. Auch sei der Bürger nicht gewillt hohe Nutzungspreise für teils marode Küchenanlagen und ungepflegte Säle zu bezahlen. Dass in diesen Fällen immer mehr nach Alternativen gesucht werde, zeige sich daran, dass Festlichkeiten und Feiern immer mehr in die zahlreich vorhandenen Vereinsheime verlegt werden.

Für den Bürgermeisterkandidaten Thomas Benz, zeichnete sich klar ab, dass hier nach Lösungen gesucht werden muss und kündigte Bemühungen an, welche die Probleme angehen. Auch in Sache Vereinsförderung sollte man die politische Diskussion eröffnen und über die Aktivierung und ggf. Aktualisierung der ehemals gültigen Förderrichtlinie nachdenken, welche als „Freiwillige Leistung“ der Stadt aufgrund der schwierigen Haushaltslage ausgesetzt werden musste.

In Zusammenhang mit der Vereinsförderung erachtet es der Bürgermeisterkandidat als sehr wichtig, dass die Jugendarbeit hier eine besondere Berücksichtigung findet.Das sehr gute Interesse an der Veranstaltung sowie der gute Zusammenhalt bei den Vereinen, welches an mehreren Beispielen deutlich zum Ausdruck kam, beeindruckte den Bürgermeisterkandidaten Benz und regt an, dass politische Frühschoppen gemeinsam und fraktionsübergreifend für die Bürger auch außerhalb des Bürgermeisterwahlkampfes eingerichtet werden sollten. Vielleicht wäre dies ein Weg, wie man die Bürger zum Teil besser erreichen könne.

„Wasserhäuschen Homberg“

Besichtigung in und um Climbach mit sehr guter  Ressonanz

Thomas Benz lud jüngst zu einem Informationsspaziergang unter dem Motto „Als das Wasser noch bergauf lief“ rund um Climbach ein. Vor dem Bürgerhaus in Climbach sammelten sich rund 25 informationshungrige Bürgerinnen und Bürger um gemeinsam den Weg zum wiederendeckten Wasserhäuschen auf sich zu nehmen. Thomas Benz, sah es als nützlich und wichtig an, alte Substanzen zu erhalten und zu pflegen. Er lobte in einem Gespräch ausdrücklich, das ungemeine Engagement der Arbeitsgemeinschaft Heimatgeschichte Allendorf die das historische Wasserhäuschen aus seinem Tiefschlaf geholt und die Renovierung angestoßen haben. Etwas unwegsam war der Weg zu dem verlassenen Wasserhaus schon, aber der Anblick der authentisch hergerichteten Außenfassade entschädigte für alle Strapazen.

Zur Historie der Pumpanlage konnte Herbert Hartmann aus Climbach einiges erzählen. Er war auch Ansprechpartner bei den weiteren Besuchen von Sehenswürdigkeiten in Climbach. Kaum jemand wusste dabei dass das Gelände auf dem heute der Wasserturm und die Evangelisch-lutherische Kirche stehen, vor der Erbauung beider Gebäude ein Friedhofgelände war. 1783 stiftete G.L.V. von Nordeck zur Rabenau zum Gedächtnis an seinen in Amerika gestorbenen Sohn Kapitän Carl von Nordeck zur Rabenau 200 Gulden zum Bau einer Totenkirche in Climbach. Der Fachwerkbau wurde von Zimmermeister Ludwig Müller, aus Londorf errichtet. Anfangs hatte die Kirche nur eine Glocke, 1896 kam eine weitere hinzu die aber wiederum in den Kriegsjahren eingezogen und eingeschmolzen wurde. Durch einen Spendenaufruf gelang es 1953 eine weitere Glocke anzuschaffen. Die Kirche wurde 200 Jahre nach ihrer Erbauung in 1983 von Grund auf renoviert. Zurück zum Pumpwerk am Waldrand von Climbach, führt die Geschichte der Wasserversorgung für die Climbacher Bürger. So musste das Wasser aus dem Dorfbrunnen für Mensch und Tier geholt werden. Der Brunnen stand am Backhaus, auch Leierborn genannt. Reichte das Wasser nicht aus, musste Wasser vom Born der in Richtung Treis außerhalb der Ortschaft lag, geholt werden. Climbach hatte da 224 Einwohner. 1883 wurde unweit des Brunnens in Richtung Treis, ein Pumpenhaus errichtet. Von dort  verlegte man eine Wasserleitung bis zum höchsten Punkt im Ort der in Höhe der Kirche lag. Hier wurde später der Wasserturm mit einer Zisterne gebaut. 1908 wurde das nun wiederendeckte Pumpenhaus gebaut dazu kamen die Quelleinfassung , Wasserleitung, Pumpenhaus und Wasserturm mit eisernem Hochbehälter, die Gesamtkosten beliefen sich damals für alles auf 21. 486,71 Mark.

Nach der rund zweistündigen Besichtigungstour, trafen sich alle am Backhaus in der Ortsmitte wo heißer Punsch, Glühwein und andere Getränke gereicht wurden. Trotz kühlerer Temperaturen blieben noch viele beieinander stehen um zu diskutieren. Ein heißes Thema war dabei auch der geplante Vortrag zu den wiederkehrenden Straßenbeiträgen, was besonders auf Climbach zugeschnitten ein Dauertema werden kann. In keinem Stadtteil sind die Straßen so marode wie in Climbach.

„Von der Steinzeit, in die Zukunft“

Besichtigung des Basaltwerkes Nickel in Allendorf (Lumda) und der Steinzeithöhlen am 07.01.2017 fand eine sehr große Resonanz, bei hervorragenden Vorträgen der Geschäftsführerin Dr. Bettina Nickel und des Vogelschutzbeauftragten Hans-Erich Wissner

Die Freien Wähler Allendorf unterstützen die Kandidatur von Thomas Benz zur Bürgermeisterwahl am 19. Februar, 2017 deshalb begleiten sie den Kandidaten auch bei seiner Informationsreihe Miteinander für Allendorf/Lda. Unter dem Motto: „Benz lädt ein“ stellt er sehenswerte Punkte seiner Heimatstadt vor.  Am Wochenende lautet seine Einladung: „Von der Steinzeit, in die Zukunft“.

Mit einer Besichtigung des Allendorfer Steinbruchs der Firma Basaltwerk Nickel, begann ein überaus informationsreicher Bericht über allem Wissenswerten zu diesem Steinbruch. Auch die Firmengeschichte wurde beleuchtet und vorgestellt. Die Geschäftsführerin Dr. Bettina Nickel, stellte die Eckdaten des Unternehmens vor. Zu den in Hessen gewonnenen Natursteinen zählen insbesondere die Gesteinsarten Basalt, Diabas, Porphyr und Granit. Unsere Region ist reich an Natursteinen. Dank dieses Reichtums profitieren wir nicht nur mittelfristig von mehr Lebensqualität im Alltag. Schon während des Abbaus stellen Steinbrüche oftmals wertvolle Rückzugsgebiete für seltene Tier-und Pflanzenarten dar, die anderenorts vom Aussterben bedroht sind. Einige der schönsten Naherholungsgebiete in Deutschland verdanken ihre Entstehung den ehemaligen Abbaustellen. In Steinbrüchen leben unter anderem gefährdete Tiere wie Uhus, Wanderfalken, Gelbbauchunken und Kreuzkröten. Im Allendorfer Steinbruch ist so ein Uhu neben vielen anderen schützenswerten Tieren zu Hause, erläuterte der Vogelschutzbeauftragte Hans Erich Wissner.  Mehr als 500 Millionen Tonnen mineralische Rohstoffe werden hierzulande allein in einem Jahr benötigt. Nicht zuletzt, bieten die Natursteinbrüche eine Vielzahl von Lehrberufen an, von Gewerblich-technischen Berufen über Laborberufe bis hin zu Kaufmännischen Berufen.

Nach einer kleinen Stärkung konnten die Steinzeithöhlen am Totenberg besichtigt werden. Für die 35 Besucher war dieser Tag sehr interessant und keiner hätte gerne darauf verzichtet. Auch die Kälte machte da nichts mehr aus. Der Bürgermeisterkandidat Thomas Benz bedankte sich bei allen Beteiligten und übergab dazu kleine Geschenke an die Verantwortlichen.

„Zwischen Burg und Höhlen“

Zu einer Besichtigung von Burg Nordeck und dem Standort des geplanten Waldkindergartens, der zum Sommer 2017 mit einer Gruppe starten soll, hatte der Bürgermeisterkandidat und Stadtverordnetenvorsteher Thomas Benz eingeladen. Nach der Begrüßung, erklärte dieser ausführlich den Ablauf dieser Besichtigungsrunde. Leider konnten die umfangreichen Renovierungsmaßnahmen auf der Burg Nordeck nicht wie vorgesehen abgeschlossen werden, sodass nicht alle Bereiche zugänglich waren. Helmut Rein, ehemals langjähriger Kommunalpolitiker  und Kenner des Stadtteils Nordeck, hatte die Führung der Gruppe übernommen und konnte mit seinem umfangreichen Wissen  zu jedem Haus das zum ehemaligen Landschulheim Burg Nordeck gehörte etwas informelles sagen. Erstmals konnte man dabei auch erfahren, dass unser erst kürzlich verstorbene Altbundeskanzler Helmut Schmidt (1918-2015) mit seiner damaligen Gemahlin von 1942 bis 2010) Loki, (1919-2010) ebenfalls schon einmal auf der Burg Nordeck verweilte. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) und Rainer Maria  Rilke (1875-1926)  sind zwei weitere bekannte Besucher. Nach der Insolvenz des Landschulheims Burg Nordeck, hat die Lebenshilfe den gesamten Komplex übernommen. Allerdings wird derzeit kein Schulunterricht mehr praktiziert. Die jetzt aufgenommenen Kindern und Jugendlichen gehen in die Schulen nach Allendorf, Lollar und Gießen.

Besonders interessant war für alle die Vorstellung des neuen Waldkindergartens. Die Lage des Kindergartens erscheint fast ideal. Neben einem festen Steinhaus mit kleiner Küche und Heizung sind Räumlichkeiten für Schlechtwettertage vorhanden. Eine sehr große Wiese mit Bäumen und der Anschluss an den direkt zugänglichen Wald sind weitere positive Merkmale. Am Rand des Platzes haben die damals entlassenen Lehrer je einen Baum gepflanzt, der bislang noch beschildert, Aufschluss über den gibt, der ihn gepflanzt hat. Nach dem intensiven Studium der Kindergarten-Anlage mit Goethehaus und dem ehemaligen Nutzgarten kam auch die Nachricht von den Abschlussarbeiten bei der Kapelle der Burg. Leider konnte nicht geklärt werden ob sie der Öffentlichkeit wieder zugänglich wird.  Zu einem kurzen Abschlussgespräch trafen sich die Teilnehmer der Besichtigungstour mit dem Bürgermeisterkandidaten Thomas Benz im Bürgerhaus Nordeck. In den sich anschließenden Gesprächen war man einhellig der Meinung, dass die Angebotserweiterung durch einen Waldkindergarten als Gewinn für unsere Stadt und die Betreuung unserer Kinder bezeichnet werden darf.

„Hinter den Kulissen der Städter GmbH“

Für fast jeden ist ein Blick hinter die Kulissen aufregend und interessant. Zusammen mit den Freien Wählern Allendorf/Lda. hatte daher der Bürgermeisterkandidat und Stadtverordnetenvorsteher Thomas Benz, zu einer Betriebsbesichtigung mit dem Titel: „Hinter den Kulissen der Städter GmbH“ eingeladen. Interessierte Bürger bekamen Einblicke in Verkauf, Logistik, Produktentwicklung und Grafik. Auch wenn zu Beginn der Betriebsbesichtigung kurzzeitig der Strom im der gesamten Firmengelände  ausfiel, und für einen Feuerwehreinsatz sorgte, blieb der Firmenchef  Peter Städter, ganz gelassen und nahm die Begleitumstände mit viel Humor hin. Nach einer guten Stunde hatten die Verantwortlichen den Schaden soweit repariert, dass der Strom wieder fließen konnte. Aus der Historie der Firma, berichtete Firmenchef Peter Städter, wie alles begann. Im Jahr 1973 übernahm das Ehepaar Ursula und Walter Städter das elterliche Unternehmen der reisenden Markthändler. Das Angebot umfasste damals rund 200 Produkte aus dem Bereich Haushaltswaren. Nach der Spezialisierung auf  Backartikel, einer Sortimentserweiterung um Food-und Convenience-Produkte und einem kontinuierlichen Anwuchs  des Geschäftsvolumens unter Geschäftsführer Peter Städter, hat die Firma Städter heute mehr als 3500 Artikel im Angebot und exportiert in über 40 Länder. Also 1973berfolgte die Firmengründung im Einzelhandel mit Haushaltswaren. 1983 wurde die Backschule gegründet und die Ausstechformen-Produktion wurde aufgenommen. Der erste Produkt-Katalog wurde 1991 erstellt. Peter Städter stieg 1992 in das Familienunternehmen ein. 1994 erfolgte die Sortimentserweiterung um Food-und Convenience-Produkte. Peter Städter wird 2003 alleiniger Geschäftsführer. Die Weiterentwicklung des Ausstechformen-Sortiments wurde 2005 in Angriff genommen. Im Jahr 2008 wechselte die Firma ihren Standort, sie zog in ein bestehendes Industriegebäude am Rand von Allendorf/Lda. Bereits 2013 wurde das bisherige mehrmals modernisierte Gebäude endgültig zu klein und eine umfangreiche Betriebserweiterung erfolgte. Heute hat das Unternehmen noch Produktionsstatten in den neuen Bundesländern.  Im Standort Allendorf/Lda. ist das Lager, Teile der Produktion, die Verpackung und der Versandt mit Kommissionierung untergebracht. Auf dieser Ebene ist auch die Schaltzentrale für die Firmen Tortissimo Backzubehör sowie Maiback GmbH. In anderen Räumlichkeiten sind die eher kreativen Berufszweige untergebracht. Die Firma stellt soweit möglich, alles selbst her. Jeder Katalog der die Firma verlässt, ist dort auch hergestellt worden. Natürlich nicht der Druck an sich, aber jedes Foto, jeder Text und Aufdruck stammt aus dieser Kreativabteilung die entsprechend ausgestattet ist mit Fotostudio und allen modernen Geräten die von Nöten sind um hochwertige Arbeit abliefern zu können.

Die Städter GmbH nimmt ihre soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und den Mitarbeitern sehr ernst. Für uns ist es Selbstverständlich so der Firmenchef, an der Gestaltung des regionalen Umfeldes mitzuwirken und soziale Belange in die Unternehmenstätigkeit und somit in die Beziehungen mit unseren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern zu integrieren. Wir setzen alles daran so Peter Städter weiter, für unsere Mitarbeiter ein sicheres und angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen. Als Ausbildungsbetrieb ist es uns zudem wichtig, den erfolgreichen Start junger Menschen ins Berufsleben zu fördern.

Bürgermeisterkandidat Thomas Benz, bedankte sich beim Firmenchef  Peter Städter, ausdrücklich für die Bereitschaft diese Betriebsbesichtigung ermöglicht zu haben und für die sehr informativen Ausführungen, welche in der dreistündigen Veranstaltung zu Gehör gebracht wurden. Besonders erwähnenswert sei, so Benz, dass der Zuwachs im Mitarbeiterstamm seit dem Wechsel von Grünberg nach Allendorf/Lda. von 28 auf 70 Mitarbeiter angewachsen und kaum Fluktuation vorhanden sei. Es sei weiterhin positiv, dass der Großteil der Belegschaft in Allendorf oder in der näheren Umgebung zu Hause ist. Der Standort selbst, habe mit seiner zentralen Lage und Anbindung an die A5 und die A45 für einen Vorteilssprung gesorgt. Erst kürzlich bekam  die Firma Städter endlich auch den Zugang für das sei der örtlichen Politik schnelle Internet. Diese Verzögerung war aber nicht der örtlichen Politik geschuldet, sondern lag einfach an dem Umstand, dass das  Firmengelände an einer Netzschleife der Rabenau angeschlossen ist. Für diese Schleife war das Internet-Netz für Dezember geplant. Für die Region sei die Ansiedlung der Firma Städter ein riesiger Gewinn, so der Bürgermeisterkandidat. Für die Verbundenheit mit der Region zeuge auch die Tatsache, dass die großen Umbauten der Firma nur mit heimischen Handwerkerfirmen erfolgten. Benz fügte weiter an, dass seitens der örtlichen Politik alles getan werden muss, damit örtliche Firmen hier vernünftige Rahmenbedingungen vorfinden und diese erhalten bleiben. Auch hierfür möchte sich Benz mit seinem politischen handeln einsetzen. Um im ländlichen Raum nicht abgehängt zu werden müsse man seitens der Politik alles tun, was hilfreich erscheint. Dass dieser Weg kein einfacher Weg sein wird dürfte hinlänglich bekannt sein, so Benz.

Plätzchen backen bei der Firma Städter

Plätzchen backen stand für rund 20 Kinder aus Allendorf/Lda. auf dem Programm. Der von den Freien Wählern unterstützte Bürgermeisterkandidat und Stadtverordnetenvorsteher Thomas Benz, konnte unter dem Motto „In der Weihnachtsbäckerei“  Kinder zum Plätzchen backen einladen. Firmeninhaber Peter Städter hatte eigens dafür in der Backstube alles Vorbereiten lassen was man für Plätzchen backen so braucht.  Städter-Konditor Benjamin Köhler, hatte bereits im Vorfeld einige Teigsorten vorbereitet und übernahm dann auch die Anleitung zum Backen. Um das Ganze nicht zu kompliziert zu gestalten wurden nur zwei Teigsorten verarbeitet. Ganz oben stand dabei der Lebkuchenteig. Nach einer kurzen Einweisung hatten die Kinder sehr schnell begriffen wie das so läuft mit dem Ausstechen der Formen. Nach dem Backen und Auskühlen wurden die Plätzchen mit Puderzucker, Spritzglasur und bunten Dekorzucker  verschönert. Die Kinder entwickelten dabei viel Engagement und Einfallsreichtum. Zwischendurch sangen alle gemeinsam das bekannte Weihnachtslied „In der Weihnachtsbäckerei“. Firmenchef  Peter Städter, freute sich mit den Kindern, selten sei so viel „Leben“ in der Backstube. Bürgermeisterkandidat Thomas Benz, bedankte sich ausdrücklich, dass die Firma Städter diese Veranstaltung ermöglichte und dass dieser themenbezogene Nachmittag mit den Kindern aus unserer Stadt stattfinden durfte. Es war ein Nachmittag mit vielen Eindrücken und wo jeder seinen Spaß haben konnte, so Thomas Benz. Kinder und Jugendliche müssen zufrieden sein und ihren Spaß haben, was ein Stück Identifikation mit ihrem persönlichen Umfeld und unserer Stadt mit sich bringen wird, so Benz. Er gehe davon aus, dass dieser aktionsreiche Nachmittag bei den Kindern in Erinnerung bleiben wird. Für den Bürgermeisterkandidaten sei es in Bezug auf Kinder weiterhin wichtig, dass seitens der Stadt Einrichtungen vorgehalten werden, die unsere Stadt für junge Familien mit Kindern attraktiv mache. Hierzu gehören neben ausreichenden Kindergartenplätzen u. a. die  Grund- und Gesamtschule vor Ort,   Jugendzentren sowie  gepflegte  und funktionsfähige Spielplätze.