„Wasserhäuschen Homberg“

Besichtigung in und um Climbach mit sehr guter  Ressonanz

Thomas Benz lud jüngst zu einem Informationsspaziergang unter dem Motto „Als das Wasser noch bergauf lief“ rund um Climbach ein. Vor dem Bürgerhaus in Climbach sammelten sich rund 25 informationshungrige Bürgerinnen und Bürger um gemeinsam den Weg zum wiederendeckten Wasserhäuschen auf sich zu nehmen. Thomas Benz, sah es als nützlich und wichtig an, alte Substanzen zu erhalten und zu pflegen. Er lobte in einem Gespräch ausdrücklich, das ungemeine Engagement der Arbeitsgemeinschaft Heimatgeschichte Allendorf die das historische Wasserhäuschen aus seinem Tiefschlaf geholt und die Renovierung angestoßen haben. Etwas unwegsam war der Weg zu dem verlassenen Wasserhaus schon, aber der Anblick der authentisch hergerichteten Außenfassade entschädigte für alle Strapazen.

Zur Historie der Pumpanlage konnte Herbert Hartmann aus Climbach einiges erzählen. Er war auch Ansprechpartner bei den weiteren Besuchen von Sehenswürdigkeiten in Climbach. Kaum jemand wusste dabei dass das Gelände auf dem heute der Wasserturm und die Evangelisch-lutherische Kirche stehen, vor der Erbauung beider Gebäude ein Friedhofgelände war. 1783 stiftete G.L.V. von Nordeck zur Rabenau zum Gedächtnis an seinen in Amerika gestorbenen Sohn Kapitän Carl von Nordeck zur Rabenau 200 Gulden zum Bau einer Totenkirche in Climbach. Der Fachwerkbau wurde von Zimmermeister Ludwig Müller, aus Londorf errichtet. Anfangs hatte die Kirche nur eine Glocke, 1896 kam eine weitere hinzu die aber wiederum in den Kriegsjahren eingezogen und eingeschmolzen wurde. Durch einen Spendenaufruf gelang es 1953 eine weitere Glocke anzuschaffen. Die Kirche wurde 200 Jahre nach ihrer Erbauung in 1983 von Grund auf renoviert. Zurück zum Pumpwerk am Waldrand von Climbach, führt die Geschichte der Wasserversorgung für die Climbacher Bürger. So musste das Wasser aus dem Dorfbrunnen für Mensch und Tier geholt werden. Der Brunnen stand am Backhaus, auch Leierborn genannt. Reichte das Wasser nicht aus, musste Wasser vom Born der in Richtung Treis außerhalb der Ortschaft lag, geholt werden. Climbach hatte da 224 Einwohner. 1883 wurde unweit des Brunnens in Richtung Treis, ein Pumpenhaus errichtet. Von dort  verlegte man eine Wasserleitung bis zum höchsten Punkt im Ort der in Höhe der Kirche lag. Hier wurde später der Wasserturm mit einer Zisterne gebaut. 1908 wurde das nun wiederendeckte Pumpenhaus gebaut dazu kamen die Quelleinfassung , Wasserleitung, Pumpenhaus und Wasserturm mit eisernem Hochbehälter, die Gesamtkosten beliefen sich damals für alles auf 21. 486,71 Mark.

Nach der rund zweistündigen Besichtigungstour, trafen sich alle am Backhaus in der Ortsmitte wo heißer Punsch, Glühwein und andere Getränke gereicht wurden. Trotz kühlerer Temperaturen blieben noch viele beieinander stehen um zu diskutieren. Ein heißes Thema war dabei auch der geplante Vortrag zu den wiederkehrenden Straßenbeiträgen, was besonders auf Climbach zugeschnitten ein Dauertema werden kann. In keinem Stadtteil sind die Straßen so marode wie in Climbach.

„Von der Steinzeit, in die Zukunft“

Besichtigung des Basaltwerkes Nickel in Allendorf (Lumda) und der Steinzeithöhlen am 07.01.2017 fand eine sehr große Resonanz, bei hervorragenden Vorträgen der Geschäftsführerin Dr. Bettina Nickel und des Vogelschutzbeauftragten Hans-Erich Wissner

Die Freien Wähler Allendorf unterstützen die Kandidatur von Thomas Benz zur Bürgermeisterwahl am 19. Februar, 2017 deshalb begleiten sie den Kandidaten auch bei seiner Informationsreihe Miteinander für Allendorf/Lda. Unter dem Motto: „Benz lädt ein“ stellt er sehenswerte Punkte seiner Heimatstadt vor.  Am Wochenende lautet seine Einladung: „Von der Steinzeit, in die Zukunft“.

Mit einer Besichtigung des Allendorfer Steinbruchs der Firma Basaltwerk Nickel, begann ein überaus informationsreicher Bericht über allem Wissenswerten zu diesem Steinbruch. Auch die Firmengeschichte wurde beleuchtet und vorgestellt. Die Geschäftsführerin Dr. Bettina Nickel, stellte die Eckdaten des Unternehmens vor. Zu den in Hessen gewonnenen Natursteinen zählen insbesondere die Gesteinsarten Basalt, Diabas, Porphyr und Granit. Unsere Region ist reich an Natursteinen. Dank dieses Reichtums profitieren wir nicht nur mittelfristig von mehr Lebensqualität im Alltag. Schon während des Abbaus stellen Steinbrüche oftmals wertvolle Rückzugsgebiete für seltene Tier-und Pflanzenarten dar, die anderenorts vom Aussterben bedroht sind. Einige der schönsten Naherholungsgebiete in Deutschland verdanken ihre Entstehung den ehemaligen Abbaustellen. In Steinbrüchen leben unter anderem gefährdete Tiere wie Uhus, Wanderfalken, Gelbbauchunken und Kreuzkröten. Im Allendorfer Steinbruch ist so ein Uhu neben vielen anderen schützenswerten Tieren zu Hause, erläuterte der Vogelschutzbeauftragte Hans Erich Wissner.  Mehr als 500 Millionen Tonnen mineralische Rohstoffe werden hierzulande allein in einem Jahr benötigt. Nicht zuletzt, bieten die Natursteinbrüche eine Vielzahl von Lehrberufen an, von Gewerblich-technischen Berufen über Laborberufe bis hin zu Kaufmännischen Berufen.

Nach einer kleinen Stärkung konnten die Steinzeithöhlen am Totenberg besichtigt werden. Für die 35 Besucher war dieser Tag sehr interessant und keiner hätte gerne darauf verzichtet. Auch die Kälte machte da nichts mehr aus. Der Bürgermeisterkandidat Thomas Benz bedankte sich bei allen Beteiligten und übergab dazu kleine Geschenke an die Verantwortlichen.

„Zwischen Burg und Höhlen“

Zu einer Besichtigung von Burg Nordeck und dem Standort des geplanten Waldkindergartens, der zum Sommer 2017 mit einer Gruppe starten soll, hatte der Bürgermeisterkandidat und Stadtverordnetenvorsteher Thomas Benz eingeladen. Nach der Begrüßung, erklärte dieser ausführlich den Ablauf dieser Besichtigungsrunde. Leider konnten die umfangreichen Renovierungsmaßnahmen auf der Burg Nordeck nicht wie vorgesehen abgeschlossen werden, sodass nicht alle Bereiche zugänglich waren. Helmut Rein, ehemals langjähriger Kommunalpolitiker  und Kenner des Stadtteils Nordeck, hatte die Führung der Gruppe übernommen und konnte mit seinem umfangreichen Wissen  zu jedem Haus das zum ehemaligen Landschulheim Burg Nordeck gehörte etwas informelles sagen. Erstmals konnte man dabei auch erfahren, dass unser erst kürzlich verstorbene Altbundeskanzler Helmut Schmidt (1918-2015) mit seiner damaligen Gemahlin von 1942 bis 2010) Loki, (1919-2010) ebenfalls schon einmal auf der Burg Nordeck verweilte. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) und Rainer Maria  Rilke (1875-1926)  sind zwei weitere bekannte Besucher. Nach der Insolvenz des Landschulheims Burg Nordeck, hat die Lebenshilfe den gesamten Komplex übernommen. Allerdings wird derzeit kein Schulunterricht mehr praktiziert. Die jetzt aufgenommenen Kindern und Jugendlichen gehen in die Schulen nach Allendorf, Lollar und Gießen.

Besonders interessant war für alle die Vorstellung des neuen Waldkindergartens. Die Lage des Kindergartens erscheint fast ideal. Neben einem festen Steinhaus mit kleiner Küche und Heizung sind Räumlichkeiten für Schlechtwettertage vorhanden. Eine sehr große Wiese mit Bäumen und der Anschluss an den direkt zugänglichen Wald sind weitere positive Merkmale. Am Rand des Platzes haben die damals entlassenen Lehrer je einen Baum gepflanzt, der bislang noch beschildert, Aufschluss über den gibt, der ihn gepflanzt hat. Nach dem intensiven Studium der Kindergarten-Anlage mit Goethehaus und dem ehemaligen Nutzgarten kam auch die Nachricht von den Abschlussarbeiten bei der Kapelle der Burg. Leider konnte nicht geklärt werden ob sie der Öffentlichkeit wieder zugänglich wird.  Zu einem kurzen Abschlussgespräch trafen sich die Teilnehmer der Besichtigungstour mit dem Bürgermeisterkandidaten Thomas Benz im Bürgerhaus Nordeck. In den sich anschließenden Gesprächen war man einhellig der Meinung, dass die Angebotserweiterung durch einen Waldkindergarten als Gewinn für unsere Stadt und die Betreuung unserer Kinder bezeichnet werden darf.

„Hinter den Kulissen der Städter GmbH“

Für fast jeden ist ein Blick hinter die Kulissen aufregend und interessant. Zusammen mit den Freien Wählern Allendorf/Lda. hatte daher der Bürgermeisterkandidat und Stadtverordnetenvorsteher Thomas Benz, zu einer Betriebsbesichtigung mit dem Titel: „Hinter den Kulissen der Städter GmbH“ eingeladen. Interessierte Bürger bekamen Einblicke in Verkauf, Logistik, Produktentwicklung und Grafik. Auch wenn zu Beginn der Betriebsbesichtigung kurzzeitig der Strom im der gesamten Firmengelände  ausfiel, und für einen Feuerwehreinsatz sorgte, blieb der Firmenchef  Peter Städter, ganz gelassen und nahm die Begleitumstände mit viel Humor hin. Nach einer guten Stunde hatten die Verantwortlichen den Schaden soweit repariert, dass der Strom wieder fließen konnte. Aus der Historie der Firma, berichtete Firmenchef Peter Städter, wie alles begann. Im Jahr 1973 übernahm das Ehepaar Ursula und Walter Städter das elterliche Unternehmen der reisenden Markthändler. Das Angebot umfasste damals rund 200 Produkte aus dem Bereich Haushaltswaren. Nach der Spezialisierung auf  Backartikel, einer Sortimentserweiterung um Food-und Convenience-Produkte und einem kontinuierlichen Anwuchs  des Geschäftsvolumens unter Geschäftsführer Peter Städter, hat die Firma Städter heute mehr als 3500 Artikel im Angebot und exportiert in über 40 Länder. Also 1973berfolgte die Firmengründung im Einzelhandel mit Haushaltswaren. 1983 wurde die Backschule gegründet und die Ausstechformen-Produktion wurde aufgenommen. Der erste Produkt-Katalog wurde 1991 erstellt. Peter Städter stieg 1992 in das Familienunternehmen ein. 1994 erfolgte die Sortimentserweiterung um Food-und Convenience-Produkte. Peter Städter wird 2003 alleiniger Geschäftsführer. Die Weiterentwicklung des Ausstechformen-Sortiments wurde 2005 in Angriff genommen. Im Jahr 2008 wechselte die Firma ihren Standort, sie zog in ein bestehendes Industriegebäude am Rand von Allendorf/Lda. Bereits 2013 wurde das bisherige mehrmals modernisierte Gebäude endgültig zu klein und eine umfangreiche Betriebserweiterung erfolgte. Heute hat das Unternehmen noch Produktionsstatten in den neuen Bundesländern.  Im Standort Allendorf/Lda. ist das Lager, Teile der Produktion, die Verpackung und der Versandt mit Kommissionierung untergebracht. Auf dieser Ebene ist auch die Schaltzentrale für die Firmen Tortissimo Backzubehör sowie Maiback GmbH. In anderen Räumlichkeiten sind die eher kreativen Berufszweige untergebracht. Die Firma stellt soweit möglich, alles selbst her. Jeder Katalog der die Firma verlässt, ist dort auch hergestellt worden. Natürlich nicht der Druck an sich, aber jedes Foto, jeder Text und Aufdruck stammt aus dieser Kreativabteilung die entsprechend ausgestattet ist mit Fotostudio und allen modernen Geräten die von Nöten sind um hochwertige Arbeit abliefern zu können.

Die Städter GmbH nimmt ihre soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und den Mitarbeitern sehr ernst. Für uns ist es Selbstverständlich so der Firmenchef, an der Gestaltung des regionalen Umfeldes mitzuwirken und soziale Belange in die Unternehmenstätigkeit und somit in die Beziehungen mit unseren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern zu integrieren. Wir setzen alles daran so Peter Städter weiter, für unsere Mitarbeiter ein sicheres und angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen. Als Ausbildungsbetrieb ist es uns zudem wichtig, den erfolgreichen Start junger Menschen ins Berufsleben zu fördern.

Bürgermeisterkandidat Thomas Benz, bedankte sich beim Firmenchef  Peter Städter, ausdrücklich für die Bereitschaft diese Betriebsbesichtigung ermöglicht zu haben und für die sehr informativen Ausführungen, welche in der dreistündigen Veranstaltung zu Gehör gebracht wurden. Besonders erwähnenswert sei, so Benz, dass der Zuwachs im Mitarbeiterstamm seit dem Wechsel von Grünberg nach Allendorf/Lda. von 28 auf 70 Mitarbeiter angewachsen und kaum Fluktuation vorhanden sei. Es sei weiterhin positiv, dass der Großteil der Belegschaft in Allendorf oder in der näheren Umgebung zu Hause ist. Der Standort selbst, habe mit seiner zentralen Lage und Anbindung an die A5 und die A45 für einen Vorteilssprung gesorgt. Erst kürzlich bekam  die Firma Städter endlich auch den Zugang für das sei der örtlichen Politik schnelle Internet. Diese Verzögerung war aber nicht der örtlichen Politik geschuldet, sondern lag einfach an dem Umstand, dass das  Firmengelände an einer Netzschleife der Rabenau angeschlossen ist. Für diese Schleife war das Internet-Netz für Dezember geplant. Für die Region sei die Ansiedlung der Firma Städter ein riesiger Gewinn, so der Bürgermeisterkandidat. Für die Verbundenheit mit der Region zeuge auch die Tatsache, dass die großen Umbauten der Firma nur mit heimischen Handwerkerfirmen erfolgten. Benz fügte weiter an, dass seitens der örtlichen Politik alles getan werden muss, damit örtliche Firmen hier vernünftige Rahmenbedingungen vorfinden und diese erhalten bleiben. Auch hierfür möchte sich Benz mit seinem politischen handeln einsetzen. Um im ländlichen Raum nicht abgehängt zu werden müsse man seitens der Politik alles tun, was hilfreich erscheint. Dass dieser Weg kein einfacher Weg sein wird dürfte hinlänglich bekannt sein, so Benz.