„Hinter den Kulissen der Städter GmbH“

Für fast jeden ist ein Blick hinter die Kulissen aufregend und interessant. Zusammen mit den Freien Wählern Allendorf/Lda. hatte daher der Bürgermeisterkandidat und Stadtverordnetenvorsteher Thomas Benz, zu einer Betriebsbesichtigung mit dem Titel: „Hinter den Kulissen der Städter GmbH“ eingeladen. Interessierte Bürger bekamen Einblicke in Verkauf, Logistik, Produktentwicklung und Grafik. Auch wenn zu Beginn der Betriebsbesichtigung kurzzeitig der Strom im der gesamten Firmengelände  ausfiel, und für einen Feuerwehreinsatz sorgte, blieb der Firmenchef  Peter Städter, ganz gelassen und nahm die Begleitumstände mit viel Humor hin. Nach einer guten Stunde hatten die Verantwortlichen den Schaden soweit repariert, dass der Strom wieder fließen konnte. Aus der Historie der Firma, berichtete Firmenchef Peter Städter, wie alles begann. Im Jahr 1973 übernahm das Ehepaar Ursula und Walter Städter das elterliche Unternehmen der reisenden Markthändler. Das Angebot umfasste damals rund 200 Produkte aus dem Bereich Haushaltswaren. Nach der Spezialisierung auf  Backartikel, einer Sortimentserweiterung um Food-und Convenience-Produkte und einem kontinuierlichen Anwuchs  des Geschäftsvolumens unter Geschäftsführer Peter Städter, hat die Firma Städter heute mehr als 3500 Artikel im Angebot und exportiert in über 40 Länder. Also 1973berfolgte die Firmengründung im Einzelhandel mit Haushaltswaren. 1983 wurde die Backschule gegründet und die Ausstechformen-Produktion wurde aufgenommen. Der erste Produkt-Katalog wurde 1991 erstellt. Peter Städter stieg 1992 in das Familienunternehmen ein. 1994 erfolgte die Sortimentserweiterung um Food-und Convenience-Produkte. Peter Städter wird 2003 alleiniger Geschäftsführer. Die Weiterentwicklung des Ausstechformen-Sortiments wurde 2005 in Angriff genommen. Im Jahr 2008 wechselte die Firma ihren Standort, sie zog in ein bestehendes Industriegebäude am Rand von Allendorf/Lda. Bereits 2013 wurde das bisherige mehrmals modernisierte Gebäude endgültig zu klein und eine umfangreiche Betriebserweiterung erfolgte. Heute hat das Unternehmen noch Produktionsstatten in den neuen Bundesländern.  Im Standort Allendorf/Lda. ist das Lager, Teile der Produktion, die Verpackung und der Versandt mit Kommissionierung untergebracht. Auf dieser Ebene ist auch die Schaltzentrale für die Firmen Tortissimo Backzubehör sowie Maiback GmbH. In anderen Räumlichkeiten sind die eher kreativen Berufszweige untergebracht. Die Firma stellt soweit möglich, alles selbst her. Jeder Katalog der die Firma verlässt, ist dort auch hergestellt worden. Natürlich nicht der Druck an sich, aber jedes Foto, jeder Text und Aufdruck stammt aus dieser Kreativabteilung die entsprechend ausgestattet ist mit Fotostudio und allen modernen Geräten die von Nöten sind um hochwertige Arbeit abliefern zu können.

Die Städter GmbH nimmt ihre soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und den Mitarbeitern sehr ernst. Für uns ist es Selbstverständlich so der Firmenchef, an der Gestaltung des regionalen Umfeldes mitzuwirken und soziale Belange in die Unternehmenstätigkeit und somit in die Beziehungen mit unseren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern zu integrieren. Wir setzen alles daran so Peter Städter weiter, für unsere Mitarbeiter ein sicheres und angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen. Als Ausbildungsbetrieb ist es uns zudem wichtig, den erfolgreichen Start junger Menschen ins Berufsleben zu fördern.

Bürgermeisterkandidat Thomas Benz, bedankte sich beim Firmenchef  Peter Städter, ausdrücklich für die Bereitschaft diese Betriebsbesichtigung ermöglicht zu haben und für die sehr informativen Ausführungen, welche in der dreistündigen Veranstaltung zu Gehör gebracht wurden. Besonders erwähnenswert sei, so Benz, dass der Zuwachs im Mitarbeiterstamm seit dem Wechsel von Grünberg nach Allendorf/Lda. von 28 auf 70 Mitarbeiter angewachsen und kaum Fluktuation vorhanden sei. Es sei weiterhin positiv, dass der Großteil der Belegschaft in Allendorf oder in der näheren Umgebung zu Hause ist. Der Standort selbst, habe mit seiner zentralen Lage und Anbindung an die A5 und die A45 für einen Vorteilssprung gesorgt. Erst kürzlich bekam  die Firma Städter endlich auch den Zugang für das sei der örtlichen Politik schnelle Internet. Diese Verzögerung war aber nicht der örtlichen Politik geschuldet, sondern lag einfach an dem Umstand, dass das  Firmengelände an einer Netzschleife der Rabenau angeschlossen ist. Für diese Schleife war das Internet-Netz für Dezember geplant. Für die Region sei die Ansiedlung der Firma Städter ein riesiger Gewinn, so der Bürgermeisterkandidat. Für die Verbundenheit mit der Region zeuge auch die Tatsache, dass die großen Umbauten der Firma nur mit heimischen Handwerkerfirmen erfolgten. Benz fügte weiter an, dass seitens der örtlichen Politik alles getan werden muss, damit örtliche Firmen hier vernünftige Rahmenbedingungen vorfinden und diese erhalten bleiben. Auch hierfür möchte sich Benz mit seinem politischen handeln einsetzen. Um im ländlichen Raum nicht abgehängt zu werden müsse man seitens der Politik alles tun, was hilfreich erscheint. Dass dieser Weg kein einfacher Weg sein wird dürfte hinlänglich bekannt sein, so Benz.

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