„Von der Steinzeit, in die Zukunft“

Besichtigung des Basaltwerkes Nickel in Allendorf (Lumda) und der Steinzeithöhlen am 07.01.2017 fand eine sehr große Resonanz, bei hervorragenden Vorträgen der Geschäftsführerin Dr. Bettina Nickel und des Vogelschutzbeauftragten Hans-Erich Wissner

Die Freien Wähler Allendorf unterstützen die Kandidatur von Thomas Benz zur Bürgermeisterwahl am 19. Februar, 2017 deshalb begleiten sie den Kandidaten auch bei seiner Informationsreihe Miteinander für Allendorf/Lda. Unter dem Motto: „Benz lädt ein“ stellt er sehenswerte Punkte seiner Heimatstadt vor.  Am Wochenende lautet seine Einladung: „Von der Steinzeit, in die Zukunft“.

Mit einer Besichtigung des Allendorfer Steinbruchs der Firma Basaltwerk Nickel, begann ein überaus informationsreicher Bericht über allem Wissenswerten zu diesem Steinbruch. Auch die Firmengeschichte wurde beleuchtet und vorgestellt. Die Geschäftsführerin Dr. Bettina Nickel, stellte die Eckdaten des Unternehmens vor. Zu den in Hessen gewonnenen Natursteinen zählen insbesondere die Gesteinsarten Basalt, Diabas, Porphyr und Granit. Unsere Region ist reich an Natursteinen. Dank dieses Reichtums profitieren wir nicht nur mittelfristig von mehr Lebensqualität im Alltag. Schon während des Abbaus stellen Steinbrüche oftmals wertvolle Rückzugsgebiete für seltene Tier-und Pflanzenarten dar, die anderenorts vom Aussterben bedroht sind. Einige der schönsten Naherholungsgebiete in Deutschland verdanken ihre Entstehung den ehemaligen Abbaustellen. In Steinbrüchen leben unter anderem gefährdete Tiere wie Uhus, Wanderfalken, Gelbbauchunken und Kreuzkröten. Im Allendorfer Steinbruch ist so ein Uhu neben vielen anderen schützenswerten Tieren zu Hause, erläuterte der Vogelschutzbeauftragte Hans Erich Wissner.  Mehr als 500 Millionen Tonnen mineralische Rohstoffe werden hierzulande allein in einem Jahr benötigt. Nicht zuletzt, bieten die Natursteinbrüche eine Vielzahl von Lehrberufen an, von Gewerblich-technischen Berufen über Laborberufe bis hin zu Kaufmännischen Berufen.

Nach einer kleinen Stärkung konnten die Steinzeithöhlen am Totenberg besichtigt werden. Für die 35 Besucher war dieser Tag sehr interessant und keiner hätte gerne darauf verzichtet. Auch die Kälte machte da nichts mehr aus. Der Bürgermeisterkandidat Thomas Benz bedankte sich bei allen Beteiligten und übergab dazu kleine Geschenke an die Verantwortlichen.

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